Composite-Füllung

Composite-Füllung

Haltbar und selbst vom Fachmann kaum zu erkennen

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Moderne Verbundfüllungen - Composites – bestehen aus einem Kunststoff-Keramik-Gemisch. Diese direkt in moderner Schichttechnik hergestellten Füllungen haben den Vorteil, dass sie die gesunde Zahnsubstanz unangetastet lassen und schonender sind als andere Verfahren.
Komposit wird nicht als komplette Füllung wie Amalgam, sondern in mehreren Schichten in die Kavität (in das Loch) eingebracht. Damit Komposit am Zahn haften kann, ist es wichtig, dass der Mundraum möglichst trocken ist. Bevor der Zahnarzt die Füllung einsetzt, wird eine Art Kleber auf die entsprechende Stelle aufgetragen. Dadurch muss nicht mehr Zahnsubstanz als nötig entfernt werden, da die Füllung auf jedem Profil haftet. Es bleibt also oft mehr Zahn erhalten als bei einer Amalgam-Füllung. Damit das Komposit aushärtet, wird es mit einem speziellen Licht, das eine Wellenlänge von ca. 420-470 nm hat, „bestrahlt“. Für eine möglichst lange Haltbarkeit der Kompositfüllung ist es wichtig das Komposit in kleinen Schritten einzusetzen und gut aushärten zu lassen. Dadurch sinkt auch das Risiko, dass sich Spalten am Rand der Füllung bilden. Diese sogenannte adhäsive Befestigung bewirkt, dass bei einer direkten Restauration mit Komposit so gut wie kein gesundes Zahnmaterial zusätzlich für die Instandsetzung geopfert werden muss. Des Weiteren können bereits in der Mundhöhle befindliche Kompositfüllungen im Sinne einer Korrektur oder Reparatur mit neuem Komposit ergänzt werden, ohne dass die gesamte Füllung erneuert werden muss. Außerdem wird eine Komposit-Füllung der individuellen Zahnfarbe angepasst, so dass sie nicht direkt ins Auge fällt.
Es ist weder eine Abdrucknahme, noch eine Betäubung erforderlich. Mit entsprechendem Können verarbeitet, sind die fertigen Füllungen selbst für den Fachmann kaum noch zu erkennen.
Die seit vielen Jahren bewährte Technik hat durch die Entwicklung neuer Werkstoffe eine Renaissance erfahren.
So können z.B. gedrehte, zu kleine, lückige, zurückstehende oder anatomisch unschöne Frontzähne in einer Sitzung in eine ästhetisch optimale Form gebracht werden.

Zusammensetzung von Kompositen:
Komposite setzen sich aus einer Mischung verschiedener Füllpartikel (u.a. Gläser, Quarze, Silizium-Oxide), die in einer Kunststoffmatrix eingebunden sind, zusammen. Der Kunststoff macht dabei einen deutlich geringeren Anteil aus – daher ist es eigentlich falsch von „Kunststoffüllungen“ zu sprechen. Außerdem werden dem Komposit noch Katalysatoren, Stabilisatoren und Farbpigmente beigemischt.